EnergieberaterEnergieberatung Elbmarsch

Monitoring von Solaranlagen

Solaranlagen Monitoring

Photovoltaik - Anlagen arbeiten heutzutage weitgehend unauffällig und werden oft nicht systematisch überwacht. Treten dann aber doch schwerwiegende Fehlerzustände auf, werden diese erst nach längerer Zeit entdeckt. Die Folgen sind unverhältnismäßig hohe Verdienstausfälle und vermeidbare Reperaturkosten. Dabei ist ein Monitoring von Solaranlagen kostengünstig und optimiert den Jahresnutzungsgrad wirkungsvoll.

Durch dein Einsatz von Monitoring-Geräten wie dem SolarLog 1000™ der Firma (Solare Datensysteme GmbH) können die Ertragsdaten mehrerer Solarstrom - Umrichter an einer zentralen Stelle gesammelt werden. Moderne Monitoring - Geräte unterstützen praktisch alle erhältlichen Umrichter jedes Herstellers. Dabei spielt es auch keine Rolle, wenn ein Umrichter durch ein Gerät eines anderen Herstellers ersetzt wurde, denn es werden auch gemischte Anlagen unterstützt.

Durch geeignete Übertragungstechnik wie Telefon, Mobilnetz oder ein lokales Funknetzwerk werden die Ertragsdaten dann auf einen Server übertragen, von wo aus die Daten jederzeit abrufbar sind.

Fehlerzustände der Umrichter werden dabei automatisch übermittelt und können z.B. eine SMS oder eine E-Mail an den Wartungsdienst auslösen. So wird eine zeitnahe Wartung im Fehlerfalle ermöglicht, lange Ausfallzeiten werden vermieden.

Ein Monitoring steigert den Jahresertrag

Durch die Übertragung von Fehlermeldungen werden vor allem defekte Umwandler, ausgelöste Sicherungen und Ausfälle ganzer Verschaltungsreihen von Solarmodulen (sogenannte Strings) zeitnah erkannt.

Aber ein Monitoring leistet noch mehr: Durch die grafische Darstellung von Soll- und Ist-Ertragsdaten können auch schleichende Veränderungen der Solaranlage erkannt werden. So können aus den Grafiken Teilausfälle von Solarmodulen, neue Verschattungen durch Baumwuchs bis zum Verschmutzungsgrad der Paneloberfläche abgeleitet werden. Insofern sind also auch zyklische Wartungsmaßnahmen besser planbar und den Gegebenheiten anpassbar.

Hersteller von Monitoring Systemen bieten auch ein sogenanntes Benchmarking an. Dabei werden die eigenen Ertragsdaten mit den Erträgen anderer Solaranlagen der Region verglichen. Somit kann eine wetterunabhängige Performance der Anlage berechnet werden. Dies ist ganz besonders interessant, wenn Sie eine weitere Anlage planen.

Wie rechnet sich ein Monitoring?

Durch ein Monitoring einer Solaranlage können alle wichtigen Betriebsparameter professionell überwacht werden. Typische Ertragsunterschiede zwischen gewarteten und nicht gewarteten Solaranlagen liegen bei 10% des Jahresertrages. Dabei enstehen durch Geräte und Installation typische Investitionskosten zwischen 1.000 bis 2.000 €. Als Faustregel rechnet sich ein Monitoring damit für Anlagen mit einem Anlagenwert ab 20.000 €, also ungefähr einer Anlagengröße ab 15kW.

Der variabelste Kostenfaktor ist, auf welche Art ein lokaler Zugang zum Internet hergestellt werden kann.

Wie sieht das in der Praxis aus?

Die Energieberatung Elbmarsch hat für die Lokalen Agenda 21 Pinneberg am Standort KSP (Kommunalen Servicebetrieb der Stadt Pinneberg) erfolgreich ein Monitoring der 30kW - Anlage in Betrieb genommen.

Seit Februar 2012 ist nun die Bürger-Solar 2 im Internet erreichbar. Die technischen Daten und die Solarerträge sind hier frei abrufbar.