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Heizkörper Thermostate

Heizungs Thermostate

Alte Heizkörperthermostate (Regler für Heizkörper Ventile) regeln die Themperatur langsam und ungenau. Diese Thermostate können die Themperatur nur mit einer Genauigkeit von +/- 2°C regeln. Das klingt erst einmal wenig, allerdings nimmt man schon Abweichung von 0,3°C als unangenehm war. Moderne Thermostate regeln die Raumtemperatur schneller und genauer.

So kommt es gerade im Frühling und Herbst durch wechselnde Bewölkung und damit Sonneneinstrahlung zu häufigen Über- oder Untertemperierungen. Das Raumklima wird nun häufiger am Tag als unangenehm empfunden. Dies resultiert in eine Abfolge von lüften (kühlen) und heizen.

Mit modernen Heizkörper Thermostaten lassen sich Heizkosten effizient sparen.

Was bedeutet 1K- und 2K-Thermostate?

Als 2K-Thermostate werden alle älteren mechanischen Thermostate bezeichnet. Hier beträgt die Regelgenauigkeit +/- 2°C oder schlechter.

Als 1K-Thermostate werden moderne Thermostate bezeichnet, die eine Regelgenauigkeit von +/- 1°C besitzen. Dies ist in etwa die Grenze der Regelgenauigkeit aktueller mechanischer Thermostate.

Nur elektronische Thermostate ermöglichen eine noch genauere Regelgenauigkeit. Zudem bieten sie sinnvolle Zusatzfunktionen wie zeitprogramme und zentrale funkgesteuerte Programmwahl.

Wie tauscht man Heizkörperthermostate richtig aus?

Heizkörperthermostate sind mit einer großen Handmutter mit dem eigentlichen Heizkörperventil verbunden. Der Thermostat kann also einfach mit der Hand vom Heizkörper abgeschraubt (demontiert) werden. Es tritt kein Wasser aus. Jeder Hersteller hat allerdings sein eigenes System von Heizkörper Ventil (das fest am Heizkörper angebracht ist) und zugehörigem Thermostat. Vor der Montage des neuen Ventils muss also darauf geachtet werden, dass man das passende System verwendet.

Das neue Thermostat kann einfach wieder mit der Hand aufgeschraubt werden. Wichtig ist, dass man nun den hydraulischen Abgleich wieder vornimmt. Am Thermostat wird dazu die max. Wassermenge eingestellt, die bei voll geöffnetem Thermostat durch den Heizkörper fließen kann. Bei näher an der Heizungsanlage sitzenden Heizkörpern wird diese Wassermenge begrenzt, damit für weiter entfernte Heizkörper noch eine genügende Wassermenge zur Verfügung steht. Jeder Thermostat sollte dazu eine kleine verdeckte Stellschraube besitzen, mit der man die max. Wassermenge einstellen kann. Hilfreich bei der Einstellung kann dazu ein Blick auf das alter Thermostat sein.

Vorteile von elektronischen Heizkörperthermostaten

Übliche mechanische Thermostate kosten typisch um die 20,- EUR, die Preisspanne liegt dabei zwischen 10,- bis 80,- EUR. Elektronische Thermostate typisch um die 40,- EUR bei einer Preisspanne von 20,- bis 120,- EUR. Es treten also typische Mehrkosten von nur 20,- EUR pro Heizkörper auf.

Die von den Herstellern von programmierbaren elektronischen Thermostaten versprochenen Einsparungen von bis zu 30% der Heizkosten dürften nur in Extremfällen realistisch sein. Die Stiftung Warentest hat Heizthermostate getestet. Dabei wurden typische Einsparungen von 8-10% bezogen auf die jeweilige Wohnfläche gefunden.

Ganz besonders dürfte der Spareffekt in sporadisch genutzten Räumen wie Arbeitszimmern oder Hobbyräumen sowie in Räumen sein, die starker Sonneneinstrahlung ausgesetzt sind.